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rio grande

Hellau. nachgezählt: heute ist mein 7. offizieller Arbeitstag. die erste Woche inklusive

angeschlossenem Strategiemontag galt ja der Einarbeitung und des Kennenlernens. Wirklich

selbstständig tätig bin ich erst seit einer woche.

heute rief der chef an und meinte: es gibt organisatorische veränderung im bereich des

projektmanagements. darüber müssen wir diesen nachmittag einmal reden.

Oha denke ich mir. das kann eigentlich nur bedeuten, dass sich etwas verändert. was ich per

se schon einmal schwierig finde, da ich gerade dabei bin, mich in die abläufe einzugewöhnen.

zweiter satz vom chef: Und wir müssen einmal schauen, was wir weiteres für sie zu erledigen

haben.

oha zum zweiten. habe ich irgendwie den eindruck erweckt ich sei nicht ausgelastet? ich muss

eindeutig mehr jammern.

Jetzt sitze ich zur Mittagspause am Rhein. Einige Leute haben sich mit einem wasserdichten

kleidersack ausgerüstet und schwimmen in 7facher Schrittgeschwindigkeit am Ufer entlang.

Glückwunsch. Wenn ich könnte, würde ich das auch tun.

Generell nutzen sehr viele Menschen, also werktätig, schüler, rentner, ghettogangs,

obdachlose, anzugträger und vögel die Promenade und das befestigte Ufer zur

Mittagspause.mitgebrachte Speißen werden verzehrt und an manchen stellen sogar der reisegrill

angeworfen. Bemerkenswert ist auch die nicht ganz unauffällige Zahl der sich durch langsames

Rennen sportlich Betätigender. Man sieht hier viele verschiedene Menschen, viele Nationen und

viele Schichten, viele Lebensgeschichten. An herausgeputzten jungen Damen mangelt es zu

meiner Freude auch nicht.

ach ja und gerade aktuell gesehen: bei der polizei haben die frauen das sagen. was für ein

charmanter staatsapparat.

So zurück zur Arbeit.
19.6.13 22:06


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Fakten

komme nicht zum schönschreiben. wenigstens die pflicht will erfüllt werden. also mal ein paar loose einzelheiten.

 

gestern geburtstag gehabt, zeitgleich ersten richtigen arbeitstag.

habe für L. versucht erste terminierungen zu setzen. kam eigentlich ganz gut an den sekretariaten vorbei. war sehr nervös.

 

alle mitarbeiter waren sehr aufmerksam und ich bekam eine karte, eine flasche wein und ein nußgepäck. mittags war ich in der kantonalbank. sehr hübsche beraterin. leider die gelegenheit verpasst eine offerte zu machen. am abend mit dad im biergarten. viel getrunken und geredet. war sehr schön. dann mit viel schieflage ins bett. heute gut aus dem bett gekommen. auf arbeit das erste mal mit system eine liste abgearbeitet. ersten termin für ein gespräch setzen können. hurra. R. hat sich sofort informiert und mir klar gemacht, dass ich keine höhenflüge bekommen brauch. naja. das ist nützlich. nach der arbeit das rheinufer entlang gelaufen... war sehr schon. man muss sich verlieben in basel. jetzt wieder im cosmopolitan... mein dad hat heute internet und telefon für mich bstellt. komme besser ins rennen. mal sehen wies weitergeht. S. war heute bei mir und hat wieder für sein statistisches projekt werbung gemacht. ich lass es erstmal laufen, bis es ernst wird. dann werden ich verhandeln.

12.6.13 21:48


Nachtrag

jetzt kommen ein paar notizen... einfach nur, damit es nicht in vergessenheit gerät:

 

am samstag erstes akquisegespräch gehabt mit menschen aus jena, der am beutenberg eine wichtige nummer ist.

bekomme vita. ansonsten konnte ich das gespräch nicht so führen, wie es mir vorgstellt hatte. er hat mich ausgefragt und ich habe kaum informationen von ihm bekommen.

dann am wochenende den vortrag noch einmal umgearbeitet. mehr in strukturierter form, so dass man ihn mit stichpunkten vortragen kann.

die ganze nacht nicht geschlafen. großen angst vor dem vortrag gehabt. war richtig deprimiert und alle euphorie war verflogen. heute den vortrag gehalten. ich habe mich sehr unsicher gefühlt, aber sprachlich und inhaltlich war es ok.

 

dann in der mittagspause mit herrn S. wieder über das strategische projekt gesprochen. konkrete pläne noch nicht vorhanden. wahrscheinlich aber datenauswertung

 dann diskussionsrunde im kreise der wirtschaftsweisen über die dienstleistungsangebote von X. interessante parallelität mit meinen eigenen erfahrungen bei dem versuch etwas unkonventionelles in die beratungsbranche einzubringen.

 danach in der pause geschpräch mit herrn Prof Dr F. wahrscheinlich gemeinsames sondierungsgespräch über gemeinsames projekt im julie. morgen geburtstag

10.6.13 22:36


Tag 1

mal sehen wie weit ich die Tage zählen werde. Am Anfang ist es leicht den Überblick zu behalten, da der Unterschied zwischen Tag 0 und Tag 1 riesig ist. doch umso mehr Tage hinzukommen, umso weniger werden sie sich voneinander unterscheiden. Also wie war Tag 1?

 

Tag eins begann  mit der Nacht vor Tag 1. In dieser Nacht vereitelte ein unbegründetes gluckern und blätschern der Wasserrohre meinen Schlaf. Naja, irgendwie habe ich aber meine zwei-drei Stunden zusammenbekommen. Total übermüdet ging es also zur Arbeit, die darin bestand, aufmerksam zuzuhören.  dann Sushi gezwungener Maßen mit den Partnern zu Mittag zu essen. nach dem Mittag bekam ich frei um meine Arbeitsbewilligung und Aufenthaltsgenehmigung zu beantragen. Das ging in einer Stunde durch. Bin jetzt offiziell Ausländer. Danach wieder ein Gespräch und danach noch ein Gespräch. Dann war überpünktlich 17.15 Schluß für heut. Was habe ich erfahren in all diesen Stunden? Zum einen, dass die Firma gerade dezimiert wird. Einige Mitarbeiter verlassen die Firma um in der selben Firma weiterzuarbeiten. das erkläre ich jetzt nicht. danke. desweiteren werde ich wohl auch eingesetzt um den ein oder anderen Fachartikel zu schreiben. das besondere der firma ist wohl nun doch eindeutig der erhöhte Aufwand, den man bei der bewertung der zu vermittelten Kandidaten betreibt. dieser schritt wird auch übersachlich als wertschöpfung bezeichnet. ist aber auch egal. die menschen in der firma sind alle sehr sympathisch und ich freue mich schon auf den Tag, wenn man auch die kleinen oder großen schattenseiten aneinander kennt. so so schluß für heute.

Gruß

3.6.13 21:56


Und am Anfang war

der Umzug.

Bin angekommen. Weiß nicht wie man blogt. Mache es trotzdem. Mein liebes Tagebuch ist out. Jetzt schreiben alle hippen hoppies in eine Flip Flap Floppy.  Morgen ist der erste Arbeitstag... man wird sehen. Die Spannung steigt. Zeit in die Wohnung zu fahren und mit dem Bier in der Hand auf dem Balkon zu realisieren, dass jetzt alles anders ist.

Mit den beblogtesten Grüßen

Der der der dreimal schreibt.

2.6.13 21:40





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